Earth 2050
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Landwirtschaft

Vertikale Landwirtschaft

Ist vertikale Landwirtschaft die Zukunft der Ernährung?

Lebensmittel in die Höhe statt in die Breite anbauen, Platz und Wasser sparen und Lebensmittel vor Ort produzieren. Wir zeigen, wie Nutzpflanzen ohne Erde mit Hydroponik und Aeroponik wachsen. Sie werden mit LEDs beleuchtet und durch Automatisierung gesteuert. Wir schauen uns an, wo urbane Standorte glänzen könnten. Dann zeigen wir die heutigen Grenzen auf: Energie, Auswahl der Pflanzen, Know-how und hohe Kosten sowie mögliche Lösungswege, etwa erneuerbare Energien und Abwärme. Große Ernte, geringer Flächenbedarf, tolle Wahl für die Weltraumerkundung!

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KlimawirkungZeit bis zurWirkungKostenReifegradNatur

2,4gesamt

So schneidet diese Lösung ab

  • Klimawirkung1 / 5Baut nur eine kleine Auswahl an Pflanzen an, und die Beleuchtung braucht viel Strom.
  • Zeit bis zur Wirkung3 / 5Farmen lassen sich schnell bauen, aber hohe Kosten bremsen die breite Einführung.
  • Kosten1 / 5Eine der teuersten Arten, Lebensmittel anzubauen.
  • Reifegrad3 / 5Im kommerziellen Einsatz, aber vor allem für Salate und Kräuter.
  • Natur4 / 5Spart Fläche und Wasser, ist aber nur so sauber wie ihre Stromversorgung.

Leitfaden

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Quiz

Frage 1 von 10

Ungefähr welcher Anteil der weltweiten Treibhausgasemissionen stammt aus der Landwirtschaft?

Punktestand 0 / 10

Transkript

Es gibt zwei Fakten, die die Wissenschaft alarmieren: Erstens wird die Weltbevölkerung bis 2050 fast 10 Milliarden erreichen [1,2,3], und zweitens gehen der Erde nutzbares Ackerland und Wasser aus [4-11].

Tatsächlich werden jedes Jahr Milliarden Bäume gefällt, um Platz für Landwirtschaft zu schaffen [12-15]. Und als wäre das nicht genug, verursacht die Landwirtschaft rund 20 % der Treibhausgasemissionen der Menschheit [16-19]. Wie können wir also eine wachsende Bevölkerung ernähren, ohne den Planeten zu zerstören? Nun, vielleicht gibt es einen Weg.

Es gibt eine neue Technik namens vertikale Landwirtschaft, mit der die Menschheit mehr Nahrung anbauen könnte, als du dir je vorstellen könntest, und das alles mit Hilfe von KI und Robotern. Doch während manche darin die Zukunft sehen, glauben andere, dass es nie wirklich funktionieren wird. Wägen wir also die Vor- und Nachteile der vertikalen Landwirtschaft ab.

Bis vor 12.000 Jahren hatten Menschen keine Siedlungen. Sie zogen über die Erde, jagten und sammelten alles, was sie zum Überleben finden konnten [20,21,22]. Und dann änderte sich etwas grundlegend - sie entdeckten die Landwirtschaft [23,24]. Diese Methode boomte und breitete sich schnell aus, und heute bedeckt Ackerland etwa 12 % der gesamten Landfläche der Erde [25-28].

Wo liegt also das Problem?

Nun, auf diesem Weg weiterzumachen, ist nicht nachhaltig. Über die Jahrhunderte haben nicht nachhaltige Anbaumethoden zu weit verbreiteten Bodenschäden geführt, zusammen mit massiver Entwaldung, Verstädterung und dem Missbrauch von Dünger und Pestiziden [29-34] - du weißt schon, die Klimakrise? All diese Faktoren drohen, die Ökosysteme der Erde zu zerstören.

Dazu kommt, dass die konventionelle Landwirtschaft 70 % des weltweiten Süßwasserverbrauchs ausmacht [35-41] und zu nicht nachhaltigen Mengen an CO2-Emissionen führt [16-19,42].

Wie kann die Menschheit in Zukunft also nachhaltiger Landwirtschaft betreiben?

Im Laufe der Geschichte hat Technologie eine entscheidende Rolle dabei gespielt, die Bedürfnisse einer wachsenden Bevölkerung zu erfüllen. Zum Glück werden mehrere nachhaltige Lösungen entwickelt, und eine der ehrgeizigeren Technologien ist die vertikale Landwirtschaft: ein System, bei dem Pflanzen in hochmodernen Innenanlagen wachsen, mit vertikal übereinandergestapelten Obst- und Gemüsepflanzen, unter geschützten Umweltbedingungen, die ständig überwacht und geregelt werden [43,44,45].

Die vertikale Landwirtschaft braucht auch keine Erde. Die Pflanzen wachsen meist in nährstoffreichem Wasser. Das nennt man Hydroponik [46,47,48] - oder sie wachsen in der Luft, und das nennt man Aeroponik [49-53]. Diese Systeme könnten eine Schlüsselrolle dabei spielen, Landknappheit und Bodenschäden zu verringern.

Wie funktioniert das also?

Da es drinnen kein Sonnenlicht gibt, nutzt die vertikale Landwirtschaft LED-Lampen [54].

Außerdem nutzt sie ausgeklügelte, smarte Technologien wie Sensoren, KI und Automatisierung, um effizienter zu werden, indem alle Faktoren für das Pflanzenwachstum genau gesteuert werden, etwa Nährstoffe, Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit [54-59].

Es spielt also keine Rolle, wo auf der Welt du bist oder welche Jahreszeit gerade ist, inzwischen kannst du überall und jederzeit Pflanzen anbauen.

Vertikale Farmen werden bereits an Orten wie stillgelegten Gebäuden [60,61,62], Tiefgaragen [63,64,65] und sogar Schiffscontainern [66-70] eingerichtet. Dadurch konnten Menschen in Städten wie Tokio und Kairo Lebensmittel anbauen [69-77].

Heute legt die meiste Nahrung Tausende Kilometer zurück, um auf den Tellern der Menschen zu landen, doch lokaler Anbau könnte Hunderte Megatonnen CO2-Emissionen vermeiden [78-81].

Bei bestimmten Pflanzen könnte die vertikale Landwirtschaft 10- bis 100-mal mehr Ertrag bringen als traditionelle Landwirtschaft [82-85]: Bei traditioneller Landwirtschaft bringt ein Quadratmeter Land in vier Monaten etwa 9 Salatköpfe hervor; mit vertikaler Landwirtschaft könnten es über 600 sein! [85-88]

Und einer der besten Aspekte ist, dass diese saubere Umgebung auch das Risiko von Schädlingen und Krankheiten senkt, den Bedarf an schädlichen Pestiziden verringert, Erträge schützt und wertvolles Wasser spart [45,55,85,89,90]. Tatsächlich kannst du den Wasserverbrauch um bis zu 95 % senken, wenn es in einem geschlossenen Bewässerungskreislauf bleibt [85,90].

Doch die vertikale Landwirtschaft hat auch ihre Nachteile.

Zunächst braucht sie sehr viel Energie, deutlich mehr als traditionelle Landwirtschaft, vor allem wegen der künstlichen Beleuchtung [48,91,92]. Und wenn diese Energie aus fossilen Brennstoffen stammt, entstehen CO2-Emissionen [93,94,95].

Zweitens eignet sich die vertikale Landwirtschaft zwar gut für Pflanzen wie Blattgemüse, Kräuter und kleineres Gemüse, aber derzeit nicht für dicht wachsende Pflanzen, die viel Platz oder längere Wachstumszyklen brauchen [95-98].

Außerdem sind diese Farmen auf Menschen angewiesen, die über ganz neue Fähigkeiten verfügen. All diese Faktoren bedeuten, dass hohe Investitionen nötig sind [95,98,99,100].

Was also tun?

Nun, Expertinnen und Experten auf der ganzen Welt arbeiten daran, Wege zu finden, vertikale Farmen mit erneuerbarer Energie wie Solar- oder Windenergie zu betreiben [100-111] und Abwärme und CO2 zu recyceln [112-116].

Eine Lösung muss gefunden werden, denn bis 2050 werden etwa 70 % der Menschheit in Städten leben, die immer größer werden [117-120]. In diesem Szenario könnte die vertikale Landwirtschaft zu einem wertvollen Verbündeten werden.

Schließlich haben Tausende Jahre landwirtschaftlicher Innovation das Leben der Menschen schon zum Besseren verändert [121,122,123].

Und obwohl es derzeit noch Grenzen gibt, hat die vertikale Landwirtschaft das Potenzial, die Landwirtschaft erneut umzugestalten. Experimente der NASA haben sogar gezeigt, dass die vertikale Landwirtschaft Menschen eines Tages ermöglichen könnte, Nahrung auf Raumstationen oder sogar auf dem Mars anzubauen [124,125].

Doch währenddessen, zurück auf der Erde, könnte die vertikale Landwirtschaft zwei enorm wichtige Herausforderungen angehen: CO2 senken und genug Nahrung für alle anbauen!

Fachberater

Wir möchten uns bedanken bei

Prof. Emeritus Dickson Despommier

Columbia University

Abteilung für Umweltgesundheitswissenschaften

Prof. Leo Marcelis

Wageningen University & Research

Leiter des Fachgebiets Gartenbau und Produktphysiologie

Prof. Chungui Lu

Anglia Ruskin University

Fakultät für Agrar-, Tier- und Umweltwissenschaften

Weiterführende Quellen

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Geschichte der Landwirtschaft

Quellen

Alle hier verlinkten Inhalte sind auf Englisch.

  1. [1] Bevölkerung | United Nations (Datenzusammenfassung: World Population Prospects 2024: Summary of Results)
  2. [2] WDI - Die Weltbevölkerung wird bis 2050 fast 10 Milliarden erreichen | The World Bank
  3. [3] Wie sich 10 Milliarden Menschen bis 2050 nachhaltig ernähren lassen, in 21 Grafiken | World Resources Institute
  4. [4] Die Wende | Global Commission on the Economics of Water
  5. [5] Quantifizierung des Drucks auf erneuerbares Grundwasser mit GRACE | Water Resources Research (In: Geht der Welt das Süßwasser aus? | BBC Future)
  6. [6] Climate Change 2022: Impacts Adaptation and Vulnerability - Chapter 4: Water | IPCC (In: Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels, erklärt | News | Wellcome)
  7. [7] NASA-Satelliten zeigen plötzlichen Rückgang der weltweiten Süßwasservorkommen | NASA Science
  8. [8] Jüngster weltweiter Rückgang der Wasserspeicher in endorheischen Becken | Nature Geoscience (In: Geht uns das Wasser aus? | Earth.Org)
  9. [9] The State of the World’s Land and Water Resources for Food and Agriculture - Systems at breaking point | Synthesis Report 2021 | FAO
  10. [10] Bodenverlust: Ein nachhaltiges Modell für intensive Landwirtschaft | Grantham Centre Briefing Note | University of Sheffield (archiviert)
  11. [11] Der Verlust von Ackerland weltweit bedroht „alles, was wir essen, trinken und atmen“, sagt ein Redner, während sich der Zweite Ausschuss mit nachhaltiger Entwicklung befasst | Meetings Coverage and Press Releases | United Nations
  12. [12] Kartierung der Baumdichte weltweit | Nature (In: Entwaldung und Waldverlust | Our World in Data) (siehe Quellenhinweise*)
  13. [13] Globale Entwaldungsraten & Statistiken nach Ländern | GFW (In: Forest Pulse: Das Neueste zu den Wäldern der Welt | World Resources Institute Research) (siehe Quellenhinweise*)
  14. [14] Global Forest Resource Assessment 2020 | FAO (In: Entwaldung und Waldverlust | Our World in Data) (siehe Quellenhinweise*)
  15. [15] Ursachen der Entwaldung | Our World in Data (siehe Quellenhinweise*)
  16. [16] Verringerung der Umweltfolgen von Lebensmitteln durch Produzenten und Verbraucher | Science (In: Die Lebensmittelproduktion verursacht ein Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen | Our World in Data) (siehe Quellenhinweise*)
  17. [17] Lebensmittelsysteme verursachen ein Drittel der weltweiten menschengemachten Treibhausgasemissionen | Nature Food (In: Wie viel der weltweiten Treibhausgasemissionen kommt von Lebensmitteln? | Our World in Data) (siehe Quellenhinweise*)
  18. [18] Der Anteil der Landwirtschaft an den gesamten Treibhausgasemissionen | Globale, regionale und nationale Trends 1990-2017 | FAO (siehe Quellenhinweise*)
  19. [19] Treibhausgasemissionen aus Agrar- und Ernährungssystemen | Globale, regionale und nationale Trends, 2000-2022 | FAO (siehe Quellenhinweise*)
  20. [20] Die Entwicklung der Landwirtschaft | Nat Geo
  21. [21] Kultur der Jäger und Sammler | National Geographic Education
  22. [22] Jäger und Sammler | Definition, Gesellschaften & Fakten | Britannica
  23. [23] Die langsame Entstehung der Landwirtschaft | Science
  24. [24] Die Ursprünge der Landwirtschaft freilegen | PNAS
  25. [25] Ausmaß der weltweiten Landwirtschaft | World Atlas of Desertification | European Commission Joint Research Centre (siehe Quellenhinweise*)
  26. [26] Statistiken und Indikatoren zur Flächennutzung | FAO (siehe Quellenhinweise*)
  27. [27] Geografische Verteilung der globalen Agrarflächen im Jahr 2000 | Global Biogeochemical Cycles (siehe Quellenhinweise*)
  28. [28] Globale Ungleichheiten beim Lebensmittelkonsum, Flächenbedarf für Ackerland und der Effizienz der Flächennutzung: Eine Zerlegungsanalyse | Global Environmental Change (siehe Quellenhinweise*)
  29. [29] Global Land Outlook – Erste Ausgabe | UN Convention to Combat Desertification
  30. [30] Klimawandel: Bodendegradation und Wüstenbildung | WHO
  31. [31] Bodendegradation: Ursachen, Folgen, Lösungen und Vorbeugung | EOS Data Analytics
  32. [32] Wie Landwirtschaft mit Entwaldung zusammenhängt | Earth Observatory | NASA
  33. [33] FAO-Umfrage zur Fernerkundung zeigt tropische Regenwälder unter Druck, da die Ausweitung der Landwirtschaft die weltweite Entwaldung vorantreibt | FAO (Pressemitteilung: COP26: Die Ausweitung der Landwirtschaft verursacht fast 90 Prozent der weltweiten Entwaldung)
  34. [34] Auswirkungen des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft: Nutzen und Risiken | Interdisciplinary Toxicology
  35. [35] Wasser für die landwirtschaftliche Entwicklung: Chancen und Grenzen: International Journal of Water Resources Development
  36. [36] Globaler Wasserbedarf für Bewässerung: Schwankungen und Unsicherheiten durch Agrar- und Klimadatensätze | Geophysical Research Letters
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  40. [40] Statistiken | UN World Water Development Report
  41. [41] Wasser | FAO
  42. [42] Treibhausgasemissionen aus landwirtschaftlichen Böden: Ein Überblick | Journal of Agriculture and Food Research
  43. [43] Vertikale Landwirtschaft | Beschreibung, Geschichte, Aquaponik, Hydroponik, Nutzpflanzen, Vor- und Nachteile | Britannica
  44. [44] Vertikale Landwirtschaft: Warum hoch gestapelte Pflanzen die Zukunft der Landwirtschaft sein könnten | BBC Science Focus Magazine
  45. [45] Pflanzenfabriken im Zeitalter des Wasser-Lebensmittel-Energie-Nexus: eine systematische bibliografische Übersicht | Food Security (zitiert in [85])
  46. [46] Hydroponische Technologien | Aquaponics Food Production Systems
  47. [47] Hydroponik – Ein Überblick | International Journal of Current Microbiology and Applied Sciences
  48. [48] Vertikale Landwirtschaft – Kein Zukunftskonzept mehr | US Department of Agriculture
  49. [49] Aeroponik: Ein vielseitiges Forschungsinstrument in der neuen Ära der Landwirtschaft | International Journal of Environment & Climate Change
  50. [50] Aeroponik zur Kultivierung von Organismen, Geweben und Zellen | Biotechnology Advances
  51. [51] Moderne Technologien für den Pflanzenanbau in der Landwirtschaft unter kontrollierten Bedingungen: ein Überblick über Aeroponik | Journal of Plant Interactions
  52. [52] Aeroponik- Ein Schritt zu nachhaltiger Landwirtschaft | International Journal of Advance Research, Ideas and Innovations in Technology
  53. [53] Aeroponik: Ein Überblick über moderne Agrartechnik | Indian Farmer
  54. [54] LEDs für Photonen, Pflanzenphysiologie und Lebensmittel | Nature
  55. [55] Vertikale Landwirtschaft: Von genetischen Veränderungen zur Veränderung der Umweltbedingungen | Trends in Plant Science
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  61. [61] Verlassene Gebäude in vertikale Farmen verwandeln | Green.org (siehe Quellenhinweise*)
  62. [62] Leere Bürogebäude werden zu vertikalen Farmen umgebaut | Smithsonian Magazine (siehe Quellenhinweise*)
  63. [63] La Caverne, die erste unterirdische Stadtfarm von Paris | Sortiraparis.com (siehe Quellenhinweise*)
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  67. [67] Vertikale Landwirtschaft | ATTRA Sustainable Agriculture | NTAC (siehe Quellenhinweise*)
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  84. [84] Vertikale Landwirtschaft: Produktivität, Umweltauswirkungen und Ressourceneinsatz. Eine Übersicht | Agronomy for Sustainable Development
  85. [85] Wie können Energieinnovationen in vertikalen Indoor-Farmen Ernährungssicherheit, Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit verbessern? | Advances in Food Security & Sustainability (siehe Quellenhinweise*)
  86. [86] Blattsalatproduktion in Kalifornien | University of California Vegetable Research & Information Centre (siehe Quellenhinweise*)
  87. [87] Eisbergsalatproduktion in Kalifornien | University of California Vegetable Research & Information Centre (siehe Quellenhinweise*)
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  89. [89] Integrierte vertikale Landwirtschaft auf Basis von Regenwassernutzung | Journal of Agricultural Engineering
  90. [90] Pflanzenfabriken gegenüber Gewächshäusern: Vergleich der Ressourceneffizienz | Agricultural Systems
  91. [91] Das Umweltpotenzial vertikaler Landwirtschaftssysteme durch Fortschritte in der Pflanzenphotobiologie ausschöpfen | Biology
  92. [92] Was du vielleicht nicht über vertikale Landwirtschaft weißt | Horticulturae
  93. [93] Vertikale Landwirtschaft - ist das die Zukunft der Landwirtschaft? | Climate Champions | UNFCCC (archiviert)
  94. [94] Die in der Salatproduktion steckenden CO2-Emissionen in vertikaler Landwirtschaft, Gewächshausgartenbau und Freilandanbau in den Niederlanden | Journal of Cleaner Production
  95. [95] Wie weit kann vertikale Landwirtschaft gehen? | BBC Future
  96. [96] Lichtblicke für Blattgemüse in vertikalen Indoor-Farmen | Trends in Food Science & Technology
  97. [97] Vertikale Landwirtschaft - vielversprechender Anbau für Gartenbaukulturen | International Journal of Current Microbiology and Applied Sciences
  98. [98] Vertikale Landwirtschaft: eine lokale Lösung für Blattgemüse, die die Welt aber so bald nicht ernährt | Sustainability in Numbers (zitiert [54])
  99. [99] Wie viel kostet vertikale Landwirtschaft? | CambridgeHOK
  100. [100] Argumente für vertikale Landwirtschaft liefern | Intelligent Growth Solutions
  101. [101] Vertikale Farmen mit integrierter Solarphotovoltaik | Journal of Solar Energy Engineering
  102. [102] Nutzung erneuerbarer Energien in der vertikalen Landwirtschaft | Blog | Hydropolis
  103. [103] Technisch-wirtschaftlich-ökologische Analyse von Solar/Hybrid/Speicher für ein System der vertikalen Landwirtschaft: Eine Fallstudie, Malaysia | Renewable Energy Focus
  104. [104] Emissionen in der vertikalen Landwirtschaft senken | Octopus Energy
  105. [105] Marktgröße und Wachstumsbericht zur vertikalen Landwirtschaft in Europa bis 2033 | Market Data Forecast
  106. [106] Singapur kann urbane Landwirtschaft mit erneuerbaren Energien und Innovation dekarbonisieren: Expert:innen (Video) | CNA
  107. [107] Neue vertikale Perspektive auf Landwirtschaft steigert die Effizienz | Vattenfall
  108. [108] China stellt „erste von Modularreaktoren betriebene“ vertikale Farm vor | VerticalFarm Daily
  109. [109] „Weltgrößte vertikale Farm“ installiert Solaranlage | Solar Power Portal
  110. [110] Solarbetriebene vertikale Landwirtschaft in Singapur | Planetary Care Grant Agency
  111. [111] Vertikale Farmen: Sind sie nachhaltig? | RSIS
  112. [112] Ressourcenteilung zwischen vertikalen Farmen und der gebauten Umwelt | TUDelft
  113. [113] Vertikale Landwirtschaft: Eine neue Zukunft für die Lebensmittelproduktion? | Farming Connect | Business Wales (archiviert)
  114. [114] Wie vertikale Landwirtschaft die Umweltbelastung senkt | Avisomo
  115. [115] Nutzung der Direct-Air-Capture-Technologie (DAC) für Indoor-Landwirtschaft | Agritecture
  116. [116] Die Auswirkungen vertikaler Landwirtschaft auf die CO2-Konzentration in Innenräumen und den Energieverbrauch für Frischluft in Bürogebäuden | Building and Environment
  117. [117] 68 % der Weltbevölkerung werden bis 2050 voraussichtlich in Städten leben | UN Department of Economic and Social Affairs
  118. [118] Überblick über Stadtentwicklung | World Bank Group
  119. [119] Die städtische Weltbevölkerung - Infografiken | Urbanet | GIZ
  120. [120] World Cities Report 2022 | UN Habitat
  121. [121] Die Ökonomie landwirtschaftlicher Innovationen | Handbook of Agricultural Economics (siehe Quellenhinweise*)
  122. [122] Geschichte der Landwirtschaft | Food System Primer | Center for a Livable Future | John Hopkins University (siehe Quellenhinweise*)
  123. [123] Eine Geschichte der Innovation und ihrer Nutzung in der Landwirtschaft | Innovation and development in agricultural and food systems | AGRIS | FAO (archiviert) (siehe Quellenhinweise*)
  124. [124] NASAs Beiträge zur vertikalen Landwirtschaft | NASA Exploration & Research Technology | NASA Technical Reports
  125. [125] NASAs Interesse an bioregenerativer Lebenserhaltung und der Weg zum Mars | NASA Exploration Research and Technology Directorate | NASA Technical Reports

Quellenhinweise

12-15

Anzahl der für die Landwirtschaft gefällten Bäume

[12] „Jedes Jahr werden fünfzehn Milliarden Bäume gefällt“ - (2015) Kartierung der Baumdichte auf

globaler Ebene | Nature (zitiert in Entwaldung und Waldverlust | OurWorldinData)

14

„Die FAO der UN schätzt, dass jedes Jahr 10 Millionen Hektar Wald abgeholzt werden“ - (2020) Globale Waldressourcenbewertung (zitiert in Entwaldung und Waldverlust | OurWorldinData):

- Die Raten des Netto-Waldverlusts werden oft mit etwa 5 Millionen Hektar pro Jahr angegeben: „Zwischen 2010 und 2020 betrug der weltweite Nettoverlust an Wäldern 4,7 Millionen Hektar pro Jahr. Die Entwaldungsraten waren allerdings viel höher.“

15

„Mindestens drei Viertel davon gehen auf die Landwirtschaft zurück - das Roden von Wäldern für den Anbau von Nutzpflanzen, die Tierhaltung und Produkte wie Papier“ - Ursachen der Entwaldung | OurWorldinData:

- In der Fachliteratur gibt es mehrere Schätzungen dazu, welcher Anteil der Entwaldung durch die Landwirtschaft verursacht wird. Unterschiede zwischen diesen Schätzungen lassen sich oft dadurch erklären, dass Entwaldung und Walddegradation unterschiedlich berücksichtigt werden. Die Landwirtschaft verursacht 70-80 % der tropischen Entwaldung - die dauerhafte Umwandlung von Waldflächen in eine andere Landnutzung. Dieser Anteil ist etwas niedriger, wenn Degradation einbezogen wird, d. h. der vorübergehende Verlust von Wald oder der dauerhafte Verlust der Waldqualität. Noriko Hosonuma et al. (2012) schätzen, dass 73 % der tropischen Entwaldung durch die Landwirtschaft verursacht werden.

Weitere Informationen finden sich hier und hier.

16-19

Prozentsatz der weltweiten Treibhausgasemissionen durch Landwirtschaft

(Hier meint Landwirtschaft die landgestützte Nahrungsmittelproduktion, also ohne Fischerei, Aquakultur und Produkte, die nicht der Ernährung dienen.)

16

gibt an, dass Lebensmittelproduktion und -konsum 26 % der weltweiten Treibhausgasemissionen ausmachen, genauer aufgeschlüsselt: 24 % Landnutzung (8 % für Lebensmittel für Menschen, 16 % für die Tierhaltung); 27 % Pflanzenproduktion; 30 % Tierhaltung und Fischzucht (+1 % Wildfischerei); 18 % Lieferkette. Ohne Emissionen aus der Lieferkette nach der Landwirtschaft und aus der Fischerei entspricht das rund 20 % der weltweiten Treibhausgasemissionen.

17

Aus der ursprünglichen Zusammenfassung: „2015 beliefen sich die Emissionen des Ernährungssystems weltweit auf 18 Gt CO2-Äquivalente pro Jahr, das waren 34 % aller THG-Emissionen. Den größten Anteil hatten Landwirtschaft sowie Landnutzung/Landnutzungsänderungen (71 %), der Rest kam aus Aktivitäten in der Lieferkette: Einzelhandel, Transport, Konsum, Treibstoffproduktion, Abfallmanagement, Industrieprozesse und Verpackungen“.

OurWorldinData erklärt die Unterschiede zwischen den Schätzungen aus [16] & [17]: [17] rechnet die gesamte globale Entwaldung (und das zugerechnete CO2) der Landwirtschaft zu, räumt aber ein, dass nur 80 % der Entwaldung tatsächlich durch Landwirtschaft verursacht werden (der Rest durch Stadtausbreitung). Dadurch sinkt ihre Schätzung vor der Lieferkette näher an 23,5 % der THG-Emissionen, wenn Stadtausbreitung ausgeschlossen, aber Emissionen aus der Fischerei und einige nicht lebensmittelbezogene Produkte einbezogen werden [16] liefert eine separate Schätzung für landwirtschaftliche Nichtlebensmittelprodukte, die zusammen ihre Gesamtschätzung von 26 auf 33 % erhöhen würde.

18

2017 machte die Landwirtschaft 20 % der weltweiten CO2eq-Emissionen aus allen menschlichen Aktivitäten aus, das entsprach 11,1 Gt CO2eq yr-1. Darin enthalten waren 6,1 Gt CO2eq yr-1 (11 %) aus dem Anbau von Nutzpflanzen und der Tierhaltung sowie 5,0 Gt CO2eq yr-1 (9 %) aus der landwirtschaftlichen Flächennutzung, vor allem durch Entwaldung und die Schädigung von Mooren.

19

Agrar- und Ernährungssysteme verursachten 29,7 % der 53,5 Gt CO2eq, die 2022 freigesetzt wurden. Landwirtschaft und damit verbundene Landnutzungsänderungen machten jeweils 48 % und 19 % dieses Anteils aus, insgesamt 19,9 % der weltweiten Treibhausgasemissionen.

25-28

Gesamte globale Ackerfläche (als Prozentsatz der gesamten Landfläche der Erde)

26

2 % der gesamten Landfläche der Erde - genauer gesagt Ackerland, gemessen an der gesamten landwirtschaftlichen Fläche (37 %) (2021).

25

weist 14 % der gesamten eisfreien Landfläche der Erde aus (2014), während [27] 12 % der gesamten eisfreien Landfläche der Erde ausweist (2008) - möglicherweise nicht mehr aktuell.

28

nennt für 2007 12 % aller Landflächen ohne Grönland und die Antarktis

60-70

Unternehmen der vertikalen Landwirtschaft - derzeit in Betrieb (2025) versus jüngste Insolvenzen

Es ist zu berücksichtigen, dass in den letzten Jahren mehrere vertikale Farmunternehmen und Unternehmensvorhaben gescheitert sind; wie sich die hier genannten in den kommenden Jahren entwickeln werden, ist ungewiss. In Kommentaren wurden die vorherrschenden Gründe für diese Fehlschläge benannt: Versuche, zu schnell zu expandieren oder fortschrittliche, kostspielige Technologien einzusetzen und vorzuführen, bevor ein stabiler Betrieb und wirtschaftliche Tragfähigkeit gesichert waren, wobei Innovation Vorrang vor grundlegenden landwirtschaftlichen und finanziellen Voraussetzungen erhielt.

Typische Probleme waren hoher Energiebedarf, eine geringe Auswahl an Pflanzen, zu hoch geschätzte Erträge und unausgereifte Geschäftsstrategien. Viele dieser Farmen setzten auf technische Raffinesse auf Kosten von Einfachheit, Effizienz und der Ausrichtung auf den Markt.

Es wird jedoch betont, dass diese Fehlschläge nicht als Beweis gegen die Machbarkeit der vertikalen Landwirtschaft insgesamt verstanden werden sollten. Vielmehr sind sie Rückschläge in der frühen Phase eines neuen Bereichs. Vertikale Landwirtschaft bleibt ein vielversprechendes Mittel, um Klimaresilienz und Ernährungssicherheit zu stärken, besonders in Städten und Regionen mit wenig Land oder Wasser. Die Lehren aus frühen Fehlern bieten die Chance zu lernen und wertvolle Erkenntnisse, um künftig pragmatischere und nachhaltigere Ansätze zu entwickeln.

Beispiele für Kommentare finden sich unter Weitere Videos im Abschnitt „Lektionen, die wir lernen können“.

78-81

Emissionsreduktion durch vermiedene Lebensmitteltransporte

Aktuelle globale Studien schätzen, dass Lebensmitteltransporte etwa 19 % der gesamten Emissionen des Ernährungssystems ausmachen, also jährlich rund 3 Gt CO₂eq [79]. Die Transportemissionen sind besonders hoch bei verderblichen, oft importierten Waren wie Obst und Gemüse, bei denen die Frachtemissionen sogar die Emissionen aus der Produktion übersteigen können.

Während frühere Studien mit Fokus auf die USA [81] ergaben, dass der Transport nur 11 % der ernährungsbedingten Emissionen verursacht (wobei der Großteil aus der Produktion stammt), zeigen neuere globale Bewertungen, dass der internationale Handel eine größere Rolle spielt als bisher angenommen, besonders in wohlhabenden Ländern mit vielen Importen.

Ein vollständiger Wechsel zu rein lokalen Ernährungssystemen ist jedoch nicht überall machbar: Nur 11-28 % der Weltbevölkerung können ihren Bedarf an bestimmten Nutzpflanzen aus einem Umkreis von 100 km decken, während mehr als ein Viertel auf Lebensmittel angewiesen ist, die über 1.000 km transportiert werden müssen [80]. Trotzdem entspricht das einer großen Menge vermeidbarer Emissionen. Während der globale Handel für die Ernährungssicherheit wichtig bleibt, besonders in weniger selbstversorgenden Regionen, könnte ein größerer Anteil lokal produzierter Lebensmittel - näher am Ort des Verzehrs angebaut, besonders in reichen Ländern - Hunderte Megatonnen CO₂ vermeiden und Ernährungssysteme widerstandsfähiger machen.

85-88

Vergleich zwischen traditioneller und vertikaler Landwirtschaft beim Salatanbau

Die geschätzte Pflanzdichte und Erntehäufigkeit von Salat im klassischen Freilandanbau basieren auf agronomischen Leitlinien (durchschnittliche Empfehlungen zu Pflanzabständen) für gängige Salatarten (Blatt-, Kopfsalat und Römersalat):

Der Reihenabstand liegt pro Beet meist bei 40-80 Zoll, mit 2-6 Saatreihen, was durchschnittliche Reihenabstände von etwa 37-50 cm ergibt.

Der Abstand innerhalb der Reihe hängt von der Sorte ab und reicht von 23-30 cm für ausgewachsene Köpfe bis 13-15 cm für Römersalatherzen. Daraus ergeben sich Dichten von etwa 6,9-9,7 Pflanzen/m² für übliche Salatarten und 14-19,6 Pflanzen/m² für Römersalatherzen.

Salat wird je nach Klima und Sorte meist alle 3,5-4 Monate einmal geerntet und lässt sich nicht stapeln oder häufig neu pflanzen. Die Ernten sind jedoch übers Jahr nicht gleichmäßig - bei warmen Bedingungen dauert das Wachstum manchmal nur ~2-2,5 Monate (65-80 Tage bei Pflanzung im Sommer, bis zu 130 Tage bei Pflanzung im Winter/frühen Frühjahr).

Wir haben ~9 Pflanzen pro Quadratmeter alle 4 Monate als vorsichtigen Richtwert aus dem mittleren Bereich für traditionelle Anbausysteme gewählt. Vertikale Farmen können dagegen durch Stapelung in die Höhe (z. B. 10 oder mehr Ebenen) und schnellere Anbauzyklen (z. B. Zyklen von 18-30 Tagen) deutlich höhere Erträge erreichen, sodass über einen vergleichbaren Zeitraum von 4 Monaten 600+ Pflanzen/m² möglich sind.

Diese Ertragsgrößenordnung wird generell durch andere Zahlen in der wissenschaftlichen Literatur gestützt [82-85] (weitere Angaben aus der Branche finden sich möglicherweise online). Jin et al. (2022)A berichteten, dass jede Ebene mit vertikal angebautem Salat unter optimalen Lichtbedingungen jährliche Erträge von 700 kg pro m2 liefern könnte (mehrere hundert Köpfe pro m2 über einige Monate, abhängig von Anbauzyklus und Kopfgröße). Ein neuer Ansatz von Ptak, Wasieńko & Makula (2024)B erreichte dagegen in einem rotierenden vertikalen Farmsystem einen angegebenen Ertrag von 597 Köpfen pro m3. Neben der effizienten Raumnutzung zeigen diese Beispiele, wie vertikale Farmen ihre Erträge durch eine bessere Lichtnutzung weiter steigern können. Dauerlicht sorgte nachweislich für eine fast konstante Photosynthese, steht aber einem höheren Energiebedarf und dem Risiko von Photoinhibition, Hitzestress und Störungen der zirkadianen Prozesse in Pflanzen gegenüberA. Mehrkammer-Licht/Dunkel-Regime ermöglichen dagegen jeder Anbauschicht genügend tägliches Licht, schonen zugleich Ressourcen und senken die Betriebskosten sowie die Belastung für Pflanzen und Geräte. Solche Ansätze könnten den Energiebedarf senken und gleichzeitig die Ertragsvorteile vertikaler Farmen erhalten.

121-123

Landwirtschaftliche Vorteile für die Menschheit

Auch wenn „die landwirtschaftliche Entwicklung das Leben der Menschen verbessert hat“ - indem sie Bevölkerungswachstum, Nahrungsüberschüsse und technischen Fortschritt ermöglichte - sollte man die weiterreichenden gesundheitlichen und sozialen Folgen der darauf folgenden sesshaften Zivilisation anerkennen. Dazu gehören eine geringere Ernährungsvielfalt im Vergleich zur Ernährung von Jägern und Sammlern, eine stärkere Übertragung von Infektionskrankheiten durch höhere Bevölkerungsdichte und die Nähe zu domestizierten Tieren, soziale Schichtung und ein höheres Risiko organisierter Konflikte. Diese Folgen liegen nicht in der Landwirtschaft selbst begründet, sondern in den gesellschaftlichen Strukturen, die mit dauerhaften Siedlungen entstanden.

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